Babyalltag

Stillen

Über das Stillen habe ich vorher wenig gewusst und viel angenommen. Das meiste davon war falsch. Was hier steht, ist meine Erfahrung aus den ersten Monaten — keine Empfehlung und keine Anleitung.

Die kleinen Dinge, die ich nicht auf dem Schirm hatte

Manche Sachen, die mir das Stillen jetzt leichter machen, standen auf keiner Liste, die ich vorher gelesen habe. Ein Platz, an dem ich wirklich sitzen kann, statt irgendwo auf der Bettkante. Etwas zu trinken in Reichweite, bevor ich anfange. Und Licht, das nachts nicht die ganze Wohnung weckt.

Klingt nach Nichts. Macht in der vierten Nacht den Unterschied.

Stilleinlagen: zwei Sorten, eine geblieben

Die einen hatte ich von der Hebamme mitbekommen, die anderen selbst besorgt. Beide haben ihren Job gemacht. Trotzdem greife ich seit Wochen nur noch zu einer Sorte — weil sie unter der Kleidung nicht aufträgt und weil ich sie nicht ständig richten muss.

Genau so entscheide ich das inzwischen bei allem: zwei Varianten ausprobieren, ein paar Wochen benutzen, und dann ehrlich sagen, bei welcher ich geblieben bin. Nicht am ersten Tag urteilen.

Der Tag, an dem nichts ging

Von jetzt auf gleich Fieber, und ich wusste zuerst gar nicht, wie mir geschieht. Ich hatte Glück, dass Hilfe da war. Mehr schreibe ich dazu bewusst nicht — das ist nichts, was man sich aus dem Internet zusammensucht.

Eine Stilleinlage wird in der Hand gehalten.
Zwei Sorten ausprobiert, bei einer geblieben.
Stillen ist ein Gesundheitsthema. Bei Schmerzen, Fieber, Milchstau oder wenn etwas nicht stimmt: Hebamme, Stillberatung oder Ärztin. Ich bin keine Fachperson und gebe hier keine Einordnung ab.

Was war bei dir der eine Gegenstand, den du vorher nicht auf dem Schirm hattest und jetzt nicht mehr hergeben würdest?