Babyalltag

Erstausstattung

Vor der Geburt habe ich Listen gelesen. Nach der Geburt habe ich gemerkt, welche Punkte darauf nie jemand benutzt und welche fehlen.

Was ständig im Einsatz ist

Spucktücher. Nicht eins, nicht drei. Ich bin beim zehnten, und es ist auch schon durch. Wer glaubt, zwei reichen, hat ein anderes Baby als ich. Das ist der Gegenstand, bei dem ich am meisten unterschätzt habe, wie schnell Verbrauch entsteht.

Warum die Listen nicht gepasst haben

Die Listen, die ich vorher gelesen habe, waren nach Kategorien sortiert: Schlafen, Wickeln, Anziehen. Mein Alltag sortiert sich aber nicht nach Kategorien, sondern nach Uhrzeit. Was ich um drei Uhr nachts brauche, steht auf keiner Kategorie-Liste, und der schöne Korb für die Wickelkommode ist bisher ein schöner Korb.

Die Dinge, die sich durchgesetzt haben, sehen alle unspektakulär aus und haben eines gemeinsam: sie machen einen Handgriff kürzer. Nicht besser, kürzer. Das ist bei einem Neugeborenen der ganze Unterschied.

Liebes Ich von früher

Süß, dass du geglaubt hast, du hättest das meiste schon verstanden. Ich nehme dir das nicht übel. Aber ein Teil der Vorbereitung war Beschäftigung für mich, nicht Ausstattung für das Baby — und das ist auch in Ordnung, wenn man es hinterher zugeben kann.

Ein Wärmekissen in Schaf-Form in der Verpackung, in der Hand gehalten.
Eines der Dinge, die auf keiner Liste standen.
Bei Produkten, die mit Sicherheit zu tun haben — Autositze, Betten, alles, was tragen oder halten muss — erzähle ich nur, wie ich es benutze. Eine Sicherheitsberatung ist das nicht.

Was steht auf deiner Liste, das vorher auf keiner stand?